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  • Quali-Liga Runde 7

    Das lange Wochenende stand vor der Tür, doch freuen konnten wir uns nicht, denn das Wetter hatte vor uns einen Strich durch die Liga-Rechnung machen.
    Der Samstagmorgen sagte mit 8/8 Bewölkung „Guten Morgen“ und raubte jedem unserer Piloten die Motivation. Die dicke Wolkendecke löste sich leider nur sehr langsam und wollte erst nachmittags verschwinden. Nur Gerd Lohner (38,30 pts) wollte vom Klippeneck aus einen Wertungsflug wagen, um wenigstens der Nullrunde vorzubeugen.
    Da die Führung auf dem Spiel stand, hieß es von nun an, fliegen, fliegen, fliegen!!
    Der Sonntag begann mit blauem Himmel und leichter Cirrusbewölkung, das hob unsere Stimmung immerhin etwas. Die vorhergesagten Gewitter standen jedoch schon ab 11 Uhr über Schwarzwald und Alb. Wir entschieden uns die Alb hochzufliegen, sodass 4 Piloten von Hilzingen und 1 vom Klippeneck aus versuchten einen möglichst schnellen Schnitt zu fliegen. Angespornt durch die verlorene Führung, flog unser Gespann, Kurt Renner (110,53 pts.) und Martin Wirsch(106,37 pts), wieder schneller als die Polizei erlaubt. Um den Rundensieg abzurunden, gab Dieter Zimmermann (102,71 pts) seiner ASW20 die Sporen.
    Somit war das Wochenende gerettet und wir konnten den 3. Rundensieg in dieser Saison einfliegen, um somit unsere Führung weiter auszubauen.

    Hier die Tabelle Tabelle

    und die Rundenwertung Rundenwertung

    Info: Die ersten 7 Plätze der Quali-Liga steigen in die 2. Segelflug Bundesliga auf. Jedes Wochenende ist eine Runde. Gewertet werden jeweils die 3 schnellsten dem OLC gemeldeten Flüge an einem Wochenende. Zurzeit nehmen 439 Vereine an der Quali- Liga in Deutschland teil.

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  • Quali-Liga Runde 6

    Nach dem wir vor zwei Wochen wegen starker Gewitter und Unwetter keine drei Ligaflüge zusammen bekommen hatten und somit die Tabellenführung verloren haben, war unser großes Ziel diese wieder zurück zu erobern.
    Dank der guten Wettervorhersage starteten am Samstag und am Sonntag jeweils 5 Piloten von Hilzingen und 2 Piloten vom Klippeneck aus, um einen möglichst schnellen Ligaschnitt zu erfliegen.
    Trotz starker Ausbreitungen am Samstag waren wir flott unterwegs. Mit einer extra Portion Mut an Bord und die meisten ohne Turbo im Gepäck, flogen wir bei anfänglich sehr tiefer Basis und sehr frühren Ausbreitungen doch stetig voran.
    Dass dieser Plan funktionierte zeigte eindrucksvoll das Gespann Martin Wirsch und Kurt Renner (97,06 und 94,69 Punkte), welche aber auf dem Heimweg leider dann doch ihren Turbo nutzen mussten. Der Dritte im Bunde war Dieter Zimmermann (72,79 Punkte) der sich vor den Ausbreitungen in die Schweiz absetzte.
    Da wir mit der Rundenplatzierung nicht zufrieden waren, war die Motivation groß am Sonntag diese Leistungen noch zu toppen.
    Leider machte das stabile Wetter mit Blauthermik uns und scheinbar wohl fast ganz Baden-Württemberg einen Strich durch die Rechnung.
    Mit Rundenplatz 3 konnte aber dennoch unser Ziel, die Führung zurückzuerobern, erreicht werden.

    Hier die Tabelle Tabelle

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  • Wellenflug 02.03.2011

    Für den 02. März 2011 war sehr starker Ostwind vohergesagt. Timon und ich (Wouter) wollten schon immer mal Wellefliegen und wollten es einfach mal Probieren.
    Am 1. März entschlossen wir uns dazu es am 2. März zu versuchen. Schnell wurde uns nach einem Facebook Aufruf angeboten in Donaueschingen zu starten und uns von dort in die Leewelle im Westschwarzwald schleppen zulassen.
    Noch schnell den Vorstand fragen ob wir den Duo Discus T mitnehmen dürfen und wenige Stunden später stand die „November 1“ (N1) bei uns vor der Haustüre.
    Da wir beide keine Ahnung davon hatten wie das Wellefliegen funktioniert haben wir uns noch am selben Tag auf dieser Seite
    in das komplexe Thema eingelesen und es uns selbst beigebracht. Auf dieser Seite gab es außerdem nützliche Karten auf denen die bekannten Wellengebiete im Schwarzwald eingezeichnet waren. Außerdem konnten wir die Koordinaten der bekanntesten Wellestandorten herunterladen und in unser GPS System eingeben. Somit haben wir alle Vorbereitungen getroffen um die Wellen auch zu finden. Natürlich richtig lernen wie das Wellefliegen funktioniert tut man erst in der Luft.
    Und so ging es am Mittwoch morgen los nach Donaueschingen. die N1 aufbauen und startklar machen, sowie warm anziehen da in 3000m Höhe -10°C vorhergesagt waren.
    Um 10 Uhr Ortszeit hoben wir in Donaueschingen ab und und liesen uns tief über den Schwarzwald auf die andere Seite des Schwarzwalds ziehen.
    Nach dem Klinken lief alles gut. Der erste Rotor wurde ohne große Probleme bezwungen und die erste Welle auch getroffen.
    Danach wurde es aber schwieriger beim Wenden haben wir zu wenig auf den Windversatz geachtet und wir waren wieder tief.
    Dank Timon den ich danach auf „Bezwinger der Rotoren“ getauft habe waren wir aber wieder recht zügig oben und wieder in der Welle. Mit 109 km/h Gegenwind fühlten wir uns wie im Aufzug. Wir standen auf der Stelle und stiegen mit 3-4 m/s.
    Als wir auf 3000m MSL angekommen waren flogen wir Richtung Süden um die Welle am Feldberg zu suchen und zu treffen. Dies klappte auch ohne Probleme wesshalb wir uns auf den Weg nach Norden machten.
    Die Anfangswelle mitnehmen und mit Vario Anschlag (5m/s) wieder auf 3000m Steigen.
    Die nächsten beiden Wellen auf unserem Kurs Richtung Baden-Baden haben wir auch ohne Probleme getroffen.
    Aber kurz nach Offenburg kamen wir durch den starken Wind sehr stark vom Kurs ab und trafen die Welle nicht mehr.
    Als wir nur noch auf 1000m MSL waren und unter uns keine geeigneten Außenlandefelder zu sehen waren entschieden wir uns möglichst weit nach Westen wegzufliegen um aus den Leewind herauszukommen und den Turbo zu zünden.
    Als wir wieder einigermaßen Höhe hatten war der Tank fast leer und der Wind hat ganz leicht gedreht so dass wir den Einstieg in die Welle nicht mehr hinbekamen und aus Sicherheitsgründen in Freiburg außengelandet sind.
    Nochmals vielen Dank an die Kameraden aus Freiburg für den Rückschlepp nach Donaueschingen.

    Hier ein kurzes Video das ich vom Flug gemacht habe:

    Hier der Link zum Flug

    und ein paar Bilder

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  • Winden-Schlittenfahren

    Die Blitz-Idee unserer Jugend wurde recht schnell in die Tat umgesetzt. „Heute werden mal keine Flugzeuge sondern Schlitten- bzw. Skifahrer an die Winde gehängt.“
    Auch andere Jugendliche aus befreundeten Vereinen waren begeistert, Leute aus Winzeln, Klippeneck und Tannheim fuhren extra nach Hilzingen um den Spass des Winden-Schlittenfahrens nicht zu verpassen.
    Wie schnell man an so einem Windenseil werden kann haben dann auch die meisten (manchmal etwas schmerzhaft) erfahren. Trotzdem hatten alle viel Spass bei der Sache und konnten sich so über die „langweilige Winterzeit“ ohne Fliegen hinwegtrösten.

    Ein paar Bilder von diesem Ereignis kann man in unserem Album betrachten.

    Bis zum nächsten mal!

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